Verizon-Aktie (VZ) kaufen: zwei Börsen, Dividende, Frontier

2026-10-20

Verizon-Aktie (VZ) kaufen: zwei Börsen, Dividende, Frontier

Die Stammaktie von Verizon ist zugleich an der New York Stock Exchange und an der Nasdaq notiert, beide Male unter dem Kürzel VZ – ein Depot mit Zugang zu US-Aktien reicht also für den Kauf. Das Unternehmen dahinter lebt vor allem von Monatsrechnungen: 2025 kamen rund 82% des Umsatzes aus Dienstleistungen statt aus dem Verkauf von Geräten, rund 77% von Privatkunden. Im Januar 2026 kaufte Verizon Frontier Communications, knapp zehn Jahre nachdem es Frontier sein Festnetzgeschäft in drei Bundesstaaten verkauft hatte. Dieser Leitfaden zeigt, womit Verizon Geld verdient, wie die Order abläuft, warum die Aktie 2026 den Dow Jones verlassen hat und welche Risiken die eigenen Berichte an die Spitze stellen.

Verizon-Aktie (VZ) kaufen: zwei Börsen, Dividende, Frontier: die wichtigsten Punkte auf einen Blick

Was macht Verizon?

Verizon verkauft Konnektivität: Mobilfunk, Internet für Haushalte und Unternehmen und die Netze, über die das alles läuft. Die börsennotierte Muttergesellschaft ist eine Holding, die über Tochtergesellschaften arbeitet. Die Geschichtsseite des Konzerns nennt das Gründungsdatum genau: Verizon entstand am 30. Juni 2000 aus dem Zusammenschluss von Bell Atlantic und GTE, nach eigener Darstellung einer der größten Fusionen der US-Wirtschaftsgeschichte. Eingetragen ist das Unternehmen in Delaware, der Hauptsitz liegt in New York.

Berichtet wird in zwei Segmenten. Verizon Consumer Group (Privatkunden) verkauft Mobilfunk unter den Marken der Verizon-Familie, als Vertrag mit Abrechnung einen Monat im Voraus und als Prepaid, vorab bezahlt und ohne Bonitätsprüfung. Ende 2025 entfielen rund 83% der Mobilfunk-Endkundenanschlüsse des Segments auf Verträge. Dazu kommt Internet für zu Hause: über Fios-Glasfaser, über ein älteres Kupfernetz und über Fixed Wireless Access (FWA), bei dem der Breitbandanschluss über die 4G- und 5G-Netze statt über ein Kabel ins Haus kommt.

Verizon Business Group betreut Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in drei Kundengruppen: Enterprise and Public Sector für Großkunden und Behörden aller Ebenen, Business Markets and Other für kleine und mittlere Unternehmen, Wholesale für andere Netzbetreiber. Einen Teil der Wholesale-Umsätze bringen einige große Telekomkonzerne, und wie der Jahresbericht 10-K festhält, stehen die meisten davon in direktem Wettbewerb mit Verizon.

Beide Segmente stützen sich auf lizenziertes Spektrum, darunter das C-Band bei 3,7 GHz und Millimeterwellen-Bänder. Mobilfunklizenzen der FCC laufen in der Regel zehn Jahre und müssen verlängert werden.

Seine Grenzen hat der Konzern mehrfach neu gezogen. Im Februar 2014 kaufte er Vodafone dessen indirekte Beteiligung von 45% an Verizon Wireless ab. Im April 2016 verkaufte er sein lokales Festnetzgeschäft in Kalifornien, Florida und Texas samt Fios-Kunden an Frontier Communications. Am 20. Januar 2026 ging es in die Gegenrichtung: Verizon übernahm Frontier selbst und dehnte sein Glasfasernetz auf 31 Bundesstaaten und Washington, D.C., aus; zehn Tage später folgte der Kauf von Starry, einem Anbieter von Fixed Wireless für Mehrfamilienhäuser. Im Juni 2026 vereinbarte Verizon, sein internationales Festnetzgeschäft in ein Gemeinschaftsunternehmen mit BT Group einzubringen, an dem beide Seiten je 50% halten sollen; als der Quartalsbericht im Juli eingereicht wurde, standen die Genehmigungen der Aufsichtsbehörden noch aus.

Womit Verizon Geld verdient

2025 stammten rund 82% des Verizon-Umsatzes aus Dienstleistungen und Sonstigem, rund 18% aus dem Verkauf von Mobilfunkgeräten. Allein die Mobilfunkdienste, also die Gebühren für Handytarife in beiden Segmenten, machten rund 61% aus. Der Gesamtumsatz stieg um 2,5%; das Privatkundengeschäft legte um 3,8% zu, das Geschäftskundensegment verlor 1,6%:

Umsatzposten Segment Anteil am Umsatz 2025 Veränderung zu 2024
Dienstleistungen (Mobilfunktarife, Fios, FWA) Privatkunden 58,6% +1,8%
Mobilfunkgeräte Privatkunden 15,8% +11,1%
Sonstiges Privatkunden 3,0% +7,0%
Enterprise and Public Sector Geschäftskunden 9,8% −4,8%
Business Markets and Other Geschäftskunden 9,8% +3,7%
Wholesale Geschäftskunden 1,4% −11,7%
Corporate and other Außerhalb der Segmente 1,9% +1,3%

Die Anteile haben wir selbst aus den Dollarbeträgen im 10-K berechnet, auf eine Nachkommastelle gerundet. Die Eliminierung von Umsätzen zwischen den Segmenten zieht rund 0,2% ab, deshalb ergeben die Zeilen zusammen etwas mehr als 100%.

Der Dienstleistungsumsatz mit Privatkunden besteht vor allem aus Handytarifen. Die Mobilfunkdienste des Segments wuchsen um 2,1%, und der Jahresbericht nennt drei Gründe: Mehr Kunden buchen Zusatzleistungen und teurere MyPlan-Tarife, die Preise wurden erhöht, und die Zahl der FWA-Kunden stieg um 26%. Der Fios-Umsatz legte nur um 0,3% zu, die Anschlüsse von Fios Video, dem klassischen Bezahlfernsehen, gingen um 9,1% zurück; der Konzern erwartet, dass sich der Markt weiter vom linearen Fernsehen zu Streaming-Angeboten (OTT) verlagert.

Am stärksten schwankt das Gerätegeschäft. Der Geräteumsatz mit Privatkunden stieg um 11,1%, doch auch die Kosten für Mobilfunkgeräte kletterten um 11,0% – weil es 12% mehr Gerätewechsel gab und teurere Modelle gefragt waren. In der Gewinn- und Verlustrechnung lagen diese Kosten über dem Geräteumsatz; Handyverkäufe heben also eher den Umsatz als den Gewinn.

Der Umsatz mit Geschäftskunden sinkt seit zwei Jahren. Enterprise and Public Sector verlor 4,8%; laut 10-K schrumpfen Netzwerk-, Daten- und Sprachdienste, und der öffentliche Sektor steht unter Druck, teils durch staatliche Sparmaßnahmen. Business Markets and Other wuchs um 3,7%, getragen von Preiserhöhungen und mehr FWA-Kunden.

Der Umsatz ist fast ausschließlich amerikanisch und breit verteilt: 2023, 2024 und 2025 brachte kein einzelner Kunde mehr als 10% des Umsatzes, internationale Erlöse fielen nicht ins Gewicht. Seit 2026 verschiebt sich die Zusammensetzung, bislang aber nur leicht: Laut dem 10-Q für das zweite Quartal steuerten die Käufe von Frontier und Starry weniger als 5% zum Umsatz des ersten Halbjahres bei.

VZ-Aktie im Überblick

Merkmal VZ
Börsen New York Stock Exchange (Hauptmarkt) und Nasdaq Global Select Market
Kürzel VZ, an beiden Börsen gleich
Aktiengattung Eine Gattung Stammaktien, an beiden Börsen notiert
Börsennotierte Schulden 33 Serien von Verizon-Anleihen an der NYSE, Kürzel etwa VZ 26B
Branche Telekommunikation: Mobilfunk, Breitband, Firmennetze
Entstanden 30. Juni 2000, aus Bell Atlantic und GTE
Gesellschaftssitz Delaware
Hauptsitz New York City
Indizes S&P 500; nicht mehr im Dow Jones Industrial Average
Geschäftsjahr Januar bis Dezember
Dividende Vierteljährlich; 2025 zum 19. Mal in Folge erhöht
SEC-Nummer CIK 732712

Alles, was sich täglich ändert, fehlt in der Tabelle. Aktuellen Kurs, Börsenwert und Dividendenrendite findest du auf der Verizon-Aktienseite bei Bitbase.

Zwei Börsen bedeuten nicht zwei Arten von Aktien, und die Nasdaq-Notierung macht Verizon nicht zum Mitglied des Nasdaq-100. Im Portfoliobericht von Invesco QQQ zum 30. Juni 2026 fehlt der Konzern, denn eine Nasdaq-Notierung und der Nasdaq-100-Index sind zwei verschiedene Dinge.

So kaufst du Verizon-Aktien

Verizon ist ein US-Unternehmen mit in den USA notierter Stammaktie, zwischen dir und der Aktie steht also kein Hinterlegungsschein. Beim Broker sieht der Ablauf so aus:

1. Such dir einen Broker mit Zugang zum US-Markt. Ob die Order an der NYSE oder an der Nasdaq ausgeführt wird, du bekommst dieselbe Aktie – entscheidend ist daher der Broker: welche Gesellschaft dein Konto führt, wer sie beaufsichtigt und was US-Trades kosten.

2. Eröffne das Konto und kläre deinen Steuerstatus. Wer nicht in den USA ansässig ist, reicht in der Regel das Formular W-8BEN der US-Steuerbehörde IRS ein; ohne dieses Formular kann der Broker auf US-Dividenden keinen Satz aus einem Doppelbesteuerungsabkommen anwenden.

3. Zahl Geld ein. Liegt dein Geld nicht in Dollar, achte neben der Provision auch auf den Währungsaufschlag des Brokers.

4. Wähl die richtige Zeile. Gib VZ ein und prüf, ob als Ergebnis die Stammaktie von Verizon Communications erscheint. Einträge wie VZ 26B oder VZ 31A sind Anleihen von Verizon.

5. Wähl die Orderart. Nach den Definitionen von Investor.gov, dem Portal der US-Börsenaufsicht SEC, wird eine Market-Order sicher ausgeführt, aber ohne garantierten Preis; eine Limit-Order nur zum angegebenen Preis oder besser.

6. Leg die Größe fest. Manche Broker verkaufen Bruchteile einer Aktie für einen festen Betrag; frag nach, welche Orderarten dein Broker für Bruchteile annimmt und ob ein Bruchteil ein Stimmrecht hat.

7. Heb die Unterlagen auf. Abrechnungen und Kontoauszüge halten deinen Einstandspreis und jede erhaltene Dividende fest.

Außerhalb der USA wird die Steuer auf Verizon-Dividenden schon vor der Gutschrift einbehalten. Nach den Regeln der IRS unterliegen die meisten US-Einkünfte, die an ausländische Personen fließen, einer Steuer von 30%; ein Abkommen zwischen den USA und deinem Land kann den Satz senken oder ganz aufheben. Weil Verizon vierteljährlich ausschüttet, wird viermal im Jahr einbehalten, und dein eigenes Land kann dieselbe Dividende noch einmal besteuern.

Indexfonds sind der indirekte Weg. Fonds, die den S&P 500 nachbilden, halten Verizon als einen von mehreren hundert Werten des Index; der SPY von State Street führte die Aktie in seiner Bestandsliste zum 16. Oktober 2026. Der Dow-Fonds desselben Anbieters, DIA, hält sie nicht mehr.

Was die VZ-Aktie bewegt

Die Kundenbilanz. Jedes Quartal meldet Verizon Neukunden im Mobilfunk, Kündigungsquote und Umsatz pro Konto. Daran lässt sich ablesen, ob der Konzern im Kampf um Kunden gegen AT&T, T-Mobile US und Kabelnetzbetreiber wie Comcast und Charter, die Mobilfunk weiterverkaufen, gewinnt oder verliert. Das 10-K nennt alle vier und warnt, dass die Rivalen regelmäßig mit aggressiven Preisen, Aktionen, Premium-Inhalten und anderen Anreizen locken. 2025 stieg die Kündigungsquote bei Vertragskunden im Privatkundengeschäft von 1,06% auf 1,15%, obwohl der Dienstleistungsumsatz wuchs.

Austauschzyklen und Subventionen. Der Geräteumsatz hängt davon ab, wie oft Kunden ihr Handy wechseln und wie viel die Netzbetreiber ausgeben, um sie dazu zu bringen. In der Ergebnismitteilung vom Juli 2026 führte Verizon den Rückgang des Geräteumsatzes im zweiten Quartal vor allem auf deutlich weniger Gerätewechsel zurück – die Kunden nutzen ihre Handys immer länger – sowie auf die Entscheidung, weniger für Gerätesubventionen auszugeben. Da die Geräte Verizon 2025 mehr gekostet haben, als sie einbrachten, heißt ein sinkender Geräteumsatz noch nicht sinkender Gewinn.

Umbau unter einem neuen Chef. Dan Schulman, seit 2018 im Verwaltungsrat von Verizon, wurde im Oktober 2025 CEO. Einen Monat später kündigte der Konzern einen Stellenabbau an: Mehr als 13.000 Stellen sollten wegfallen, und über 80% der Betroffenen sollten im Dezember 2025 ausscheiden. Bis Mitte 2026 kamen neue Simplicity-Tarife und die Verizon-One-Pakete hinzu, die Mobilfunk und Internet für zu Hause bündeln.

Schulden und Finanzierungskosten. Der Risikoteil sagt es offen: Verizon hat hohe Schulden, und sie können weiter steigen, wenn der Konzern neue Kredite aufnimmt, ohne alte zu tilgen. 2025 gab Verizon Anleihen aus, um Frontier zu bezahlen, übernahm Frontiers Schulden und tilgte im ersten Halbjahr 2026 den größten Teil davon. Das 10-K ergänzt, dass die Schulden das Zinsrisiko erhöhen, wo die Zinsen variabel sind oder alte Schulden teurer refinanziert werden müssen.

Glasfaser und Fixed Wireless. Im Breitband gewinnt Verizon Anschlüsse hinzu: Ende 2025 zählte FWA rund 5,7 Millionen Anschlüsse, und mit Frontier reicht das Glasfasernetz weit über das alte Verizon-Gebiet hinaus. Wie schnell die neuen Regionen auf Glasfaser wechseln, zeigt sich jetzt direkt in den Zahlen zu Mobilfunk und Breitband.

Kapitalrückflüsse. Am 30. Januar 2026 beschloss der Verwaltungsrat eine Quartalsdividende über dem bisherigen Jahressatz und genehmigte ein neues Aktienrückkaufprogramm; beschleunigte Rückkäufe wurden im März und Juni 2026 abgeschlossen.

Risiken vor dem Kauf von VZ

Das 10-K listet viele Risiken auf; diese treffen die VZ-Aktie am direktesten:

Wettbewerb. Starker Wettbewerb könne die operativen Ergebnisse belasten, schreibt der Konzern, und er erwartet, dass sich das Wachstum der Mobilfunkkundenzahl weiter abschwächt – mehr Anbieter kämpfen also um dieselben Kunden.

Netzausfälle. System- und Netzstörungen können verhindern, dass Verizon seine Kunden zuverlässig versorgt, und dem Geschäft schaden. Ein eigenes Beispiel liefert der Bericht gleich mit: Anfang 2026 kam es bei Verizon zu einem Ausfall, der den Dienst für viele Kunden großflächig unterbrach. Cyberangriffe sind ein eigener Punkt.

Bleiummantelte Kabel. Vorwürfe rund um solche Kupferkabel im eigenen Netz könnten, so der Konzern, behördliche Prüfungen, Klagen, Strafen, Kosten für Rückbau und Auflagen, betriebliche Folgen oder Reputationsschäden nach sich ziehen. Medienberichte haben bereits staatliche Ermittlungen, behördliche Anfragen und Klagen ausgelöst.

Gewerkschaften. Ende 2025 vertraten die Communications Workers of America (CWA) oder die International Brotherhood of Electrical Workers (IBEW) rund 27% der Belegschaft; im März 2026 stimmten die Mitglieder einer Verlängerung der wichtigsten Tarifverträge im Osten um vier Jahre zu, bis zum 3. August 2030.

Die Dividende selbst. Der Konzern schreibt ausdrücklich, dass er weder die vollständige Umsetzung laufender oder künftiger Rückkaufprogramme noch weitere Dividendenerhöhungen garantieren kann.

Zwei weitere Risiken haben mit Telekommunikation nichts zu tun. Eine Einzelaktie bindet dein Geld an die Ergebnisse eines einzigen Unternehmens, so stabil dessen Rechnungen auch wirken. Und ist deine Heimatwährung nicht der Dollar, verändert der Wechselkurs sowohl den Wert der Aktien als auch jede Dividende.

So recherchierst du VZ selbst

Alles, was Verizon bei der SEC einreicht, liegt in der Datenbank EDGAR unter CIK 732712. Jahresberichte sind 10-Ks, Quartalsberichte 10-Qs, und wichtige Nachrichten dazwischen erscheinen als 8-K: Ergebnismitteilungen, der Abschluss der Frontier-Übernahme, die Ankündigung zu Dividende und Rückkauf vom Januar 2026.

Die Segmenttabellen im 10-K zeigen Anschlüsse, Kündigungsquote und Umsatz pro Konto, und die Grafik zur Aktionärsrendite verrät, mit welchen Maßstäben sich Verizon selbst vergleicht: mit dem S&P 500 und dem S&P 500 Communication Services Index.

Zwei Prüfungen ersparen Verwirrung. Das strukturierte Deckblatt des Berichts für 2025, R1.htm, führt die Stammaktie zweimal auf, je einmal pro Börse, neben den 33 Anleiheserien; eine Aktie ist nur die Zeile mit dem schlichten VZ. Außerdem ist der Segmentumsatz seit 2026 neu gegliedert – Mobilfunk- und Breitbanddienste, Mobilfunkgeräte, Sonstiges –, und das internationale Festnetzgeschäft liegt seit dem zweiten Quartal unter Corporate and other; vergleiche also nur Vergleichbares. Bitbase bietet außerdem Aktienseiten zu weiteren US-Unternehmen.

Häufige Fragen zur Verizon-Aktie

Zahlt Verizon eine Dividende?

Ja, viermal im Jahr in bar. Laut 10-K war die Erhöhung 2025 das neunzehnte Jahr in Folge, in dem der Verwaltungsrat die Quartalsdividende anhob, und am 30. Januar 2026 beschloss er eine Quartalsdividende über dem bisherigen Jahressatz. Künftige Zahlungen beschließt weiterhin der Verwaltungsrat; Betrag und Stichtag jeder Ausschüttung werden mit seiner Entscheidung veröffentlicht.

Kann ich Verizon-Aktien mit Krypto kaufen?

Nicht in einem Schritt. Verizon-Aktien werden über Broker in US-Dollar gehandelt, also verkaufst du zuerst die Kryptowerte, überweist das Geld aufs Depotkonto und gibst dann die Order auf. In manchen Steuersystemen ist schon der Verkauf von Krypto ein steuerpflichtiger Vorgang. Außerdem sind es zwei verschiedene Anlagen: Die Aktie ist ein eingetragener Anteil am Unternehmen, mit Dividenden- und Stimmrecht.

Ist VZ an der NYSE oder an der Nasdaq notiert?

An beiden. Das Deckblatt des 10-K registriert die Stammaktie an der New York Stock Exchange und am Nasdaq Global Select Market, jeweils unter VZ, und nennt die NYSE als Hauptmarkt. Wo du auch kaufst, du bekommst dieselbe Aktie.

Ist Verizon im Dow Jones Industrial Average?

Nicht mehr. Der DIA von State Street, der alle 30 Dow-Werte hält, führte Verizon in seinem Portfoliobericht zum 31. Januar 2026, im Bericht zum 31. Juli 2026 aber nicht mehr – dort steht stattdessen Alphabet. Im S&P 500 bleibt Verizon; der Abschied aus dem Dow ändert, welche Fonds die Aktie halten, nicht, was eine Aktie dir gibt.

Hat Verizon Frontier gekauft?

Ja. Der Vertrag wurde am 4. September 2024 unterzeichnet und am 20. Januar 2026 vollzogen; Frontier ist seither eine hundertprozentige Tochter von Verizon. Knapp zehn Jahre zuvor, 2016, hatte Verizon Frontier seine Festnetze in Kalifornien, Florida und Texas verkauft.

Fazit

Der Kauf von VZ ist in wenigen Minuten erledigt: ein Broker mit US-Zugang, die Zeile mit der Stammaktie statt einer Anleihe, eine Market- oder Limit-Order. Die Aktie zu verstehen dauert länger, denn dahinter steht ein überwiegend amerikanisches Abo-Geschäft mit hohen Schulden, gerade um Frontier gewachsen und mit einem neuen Chef an der Spitze. Bevor du entscheidest, wie viel deines Depots in eine einzelne Telekomaktie gehört, lies die jüngsten 10-K- und Quartalsberichte, vor allem zu Kündigungen, Geräteumsatz und Schulden.

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Quellen

[1] Verizon Form 10-K für 2025: Geschäft, Segmentumsätze, Risikofaktoren und Handelsplätze der Aktie (SEC EDGAR) www.sec.gov

[2] Verizon 10-K für 2025, strukturiertes Deckblatt (R1): registrierte Wertpapiere, Kürzel und Börsen www.sec.gov

[3] Verizon Form 10-Q für das Quartal bis 30. Juni 2026: Frontier, Gemeinschaftsunternehmen mit BT, Tarifverträge (SEC EDGAR) www.sec.gov

[4] Verizon Form 8-K vom 30. Januar 2026: Quartalsdividende und neues Aktienrückkaufprogramm (SEC EDGAR) www.sec.gov

[5] Verizon Form 8-K vom 20. November 2025: Stellenabbau (SEC EDGAR) www.sec.gov

[6] Verizon-Ergebnismitteilung zum zweiten Quartal 2026 vom 24. Juli 2026 (Form 8-K, Exhibit 99) www.sec.gov

[7] Verizon-Geschäftsbericht 2016 (10-K, Exhibit 13): Kauf des Vodafone-Anteils 2014 und Verkauf des Festnetzes an Frontier 2016 www.sec.gov

[8] Verizon: Geschichte und Zeitleiste www.verizon.com

[9] State Street: tägliche Bestände des SPY, 16. Oktober 2026 www.ssga.com

[10] SPDR Dow Jones Industrial Average ETF Trust (DIA): Portfoliobericht zum 31. Januar 2026 (Form N-PORT, SEC EDGAR) www.sec.gov

[11] SPDR Dow Jones Industrial Average ETF Trust (DIA): Portfoliobericht zum 31. Juli 2026 (Form N-PORT, SEC EDGAR) www.sec.gov

[12] Invesco QQQ Trust: Portfoliobericht zum 30. Juni 2026 (Form N-PORT, SEC EDGAR) www.sec.gov

[13] Investor.gov (SEC): Orderarten www.investor.gov

[14] IRS: Quellensteuer für Nichtansässige (NRA Withholding) www.irs.gov