Shiba Inu (SHIB)-Inhaber haben einen starken Anstieg der On-Chain-Aktivität ausgelöst und gleichzeitig die Transfervolumina in beide Richtungen erhöht. Laut den neuesten CryptoQuant-Daten stieg der durchschnittliche Exchange-Zufluss (Exchange Inflow Mean, MA7) um 206,98% und überschritt damit bequem die Milliardentoken-Marke, während der durchschnittliche Abfluss (Exchange Outflow Mean, MA7) gleichzeitig um 255,78% zunahm.
Der Aktivitätsschub deutet auf eine groß angelegte Umverteilung der Liquidität durch große Akteure hin. In absoluten Zahlen bleibt der Saldo zugunsten potenzieller Verkäufer geneigt: Der durchschnittliche Zuflusstransaktionsbetrag beläuft sich auf 2,2786 Milliarden Token, etwa doppelt so viel wie der durchschnittliche Abzug von 1,0996 Milliarden SHIB.

Trotz dieses erheblichen Angebotsüberhangs drücken die eingehenden Volumina die Preise nicht nach unten und werden im Laufe des Tages schnell von der Nachfrage absorbiert. Die gesamten Exchange-Reserven belaufen sich auf 87,16 Billionen Token, während der tägliche Nettosaldo (Exchange Netflow Total) laut CryptoQuant einen marginal negativen Wert von -0,24% aufweist.
Dieses fragile Gleichgewicht spiegelt die Kapitalrotation von Ethereums 3.000-Dollar-Vorstoß wider und zementiert SHIBs Status als hochbeta-Proxy-Asset, bei dem die Spot-Akkumulation durch Wale gegen die stark ansteigende Verkaufsliquidität auf Plattformen mit der höchsten SHIB-Liquidität ankämpft.
Warum SHIBs Preisstabilität derzeit irreführend ist
Der Preischart reagiert mit Konsolidierung. SHIB ist auf eine enge Spanne um 0,0000052 $ begrenzt und testet laut CryptoQuant-Daten stetig die Unterstützung nach einer jüngsten Korrektur von einem lokalen Höchststand von 0,00000555 $. Unterdessen bleibt das Netzwerk selbst sehr aktiv: Die Anzahl der aktiven Adressen zeigt ein organisches Wachstum von 0,92%, während die empfangenden Adressen um 0,93% zugenommen haben.
Die aktuelle On-Chain-Situation bewahrt ein fragiles Gleichgewicht: Inhaber akkumulieren erhebliche Volumina auf Börsen für einen potenziellen Verkauf, aber der Spotmarkt absorbiert sie, ohne die Preise nach unten zu drücken.
Wenn die Nachfrage jedoch auch nur um ein paar Prozent nachlässt, könnten die angesammelten Token die Preise schnell unter die aktuellen Unterstützungsniveaus drücken.






