Ein seltenes historisches Ereignis hat sich auf der Bitcoin-Blockchain ereignet, als eine der ältesten Wallets aus der sogenannten „Satoshi-Ära“ zum Leben erwachte.
Laut Überwachungsdaten von Galaxy Research wurde eine Transaktion mit 40,00 BTC im Wert von rund 3,09 Millionen US-Dollar im Block 965330 verarbeitet. Diese Vermögenswerte waren seit dem 5. November 2011 – fast 15 Jahre – völlig unberührt geblieben.

Durch die Bewegung der Münzen demonstrierte der ursprüngliche Eigentümer der Adresse effektiv einen Nettogewinn von 2.571.899 %. Im November 2011 steckte die weltweit erste Kryptowährung noch in den Kinderschuhen, mit einem durchschnittlichen Marktpreis von nur etwa 3 US-Dollar pro Münze.
New Yorker Anwälte versuchen, „verlassene“ 293 Milliarden US-Dollar zu beanspruchen, aber alte Wallets haben begonnen, on-chain zu reagieren
Einen privaten Schlüssel anderthalb Jahrzehnte lang sicher aufzubewahren, ist ein seltenes Beispiel für Disziplin in der Branche. Diese Transaktion bedeutet jedoch mehr als nur Gewinnmitnahmen.
Die Absenderadresse ist on-chain als Noah Doe #38097 markiert. Dieses Tag verbindet die Wallet direkt mit einer massiven Sammelklage, die derzeit vor dem Obersten Gericht des Staates New York verhandelt wird. Eine Gruppe pseudonymer Kläger versucht, Eigentumsrechte an 39.069 inaktiven Bitcoin-Adressen im Gesamtwert von 293 Milliarden US-Dollar zu erlangen, einschließlich früher Münzen, die Satoshi Nakamoto selbst gehören.
Die rechtliche Strategie der Kläger basiert auf den Gesetzen des Staates New York von 1958 über verlorenes Eigentum. Sie argumentieren, dass Kryptowährungen, die seit mehr als fünf Jahren nicht bewegt wurden, rechtlich als „verlassen“ gelten, was bedeutet, dass ein Dritter Eigentumsrechte daran beanspruchen kann.
Um den Prozess einzuleiten, führten sie einen „Staubangriff“ durch, indem sie Mikrotransaktionen mit ihren Tags an alle 39.000 Adressen sendeten, in der Erwartung, dass die inaktiven Wallets nicht reagieren würden.
Die jüngste Bewegung von 40 BTC verändert die Rechtslage völlig und vereitelt die Pläne der Kläger. Die On-Chain-Transaktion demonstriert dem amerikanischen Gericht klar eine entscheidende technologische Tatsache: Der ursprüngliche Investor hat immer noch die volle Kontrolle über seine privaten Schlüssel.
Die Reaktivierung der Adresse bestätigt, dass jahrelange Inaktivität langfristiges Investieren darstellen kann und nicht die Aufgabe von Eigentum, wodurch die Argumentation der Kläger auf dezentrale Vermögenswerte nicht anwendbar ist.






